Moby Dick

Eine Reflexion unter steigenden Temperaturen – gefördert im Fonds Zero

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Projektbeschreibung

Mit dem interdisziplinären Stück „Moby Dick – Eine Reflexion unter steigenden Temperaturen“ möchte das Pfalztheater Kaiserslautern zugleich klimaneutrales Theater produzieren und eine Debatte zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltzerstörung anregen.

Die Inszenierung reflektiert die Inhalte von Herman Melvilles Roman unter dem Eindruck der Klimakrise. Sie begegnet der Mystik des Textes mit sinnlichem Tanz, einem musikalischen Mix aus Walgesängen, Seefahrerliedern und dem stampfenden Rhythmus heutiger Containerschiffe sowie aktuellen Texten zur Klimakrise, u. a. von Bruno Latour und Alana Mitchell. Gleichzeitig bietet der Stoff eine Grundlage, um Mechanismen toxischer Männlichkeit und den Walfang als Triebfeder zerstörerischer Industrialisierung zu verhandeln. Die Produktion bearbeitet diese Themen nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne: Als größte ökologische Herausforderung der Produktion vermutet das Pfalztheater Heizung und Klimatisierung von Proben- und Aufführungsräumen, deren Spielräume im Rahmen des Projekts erforscht werden sollen.

Ein wichtiges Ziel des Projekts ist es, eine breitere Öffentlichkeit einzubinden und zu aktivieren. Geplant ist außerdem, die Vorstellungen diskursiv für das Publikum, aber auch für Theaterschaffende, zu begleiten und hier eine fachlichen wie auch gesellschaftliche Debatte zu ermöglichen.

Termine

Premiere „Moby Dick“, Große Bühne, Pfalztheater Kaiserslautern: April 2024 (Details folgen);
Aufführungen „Moby Dick“, Große Bühne, Pfalztheater Kaiserslautern: Frühjahr 2024 (Details folgen)

Kontakt

Pfalztheater Kaiserslautern

Willy-Brandt-Platz 4+5
67657 Kaiserslautern
www.pfalztheater.de (externer Link, öffnet neues Fenster)