Krieg und Frieden sind begriffliche Gegensätze, die in der Praxis weit weniger scharf getrennt sind. In einer Gruppenausstellung, in Filmreihen und Vorträgen werden an historischen Beispielen (vom II. Weltkrieg bis zum Krieg im Irak) die Übergangsphasen zwischen Krieg und Frieden beleuchtet. Ein offizielles Kriegsende bedeutet weder ein automatisches Ende kriegerischer Handlungen noch markiert es einen totalen Bruch mit allen Entwicklungen, die zum Krieg geführt haben. Die Frage nach dem Einfluss von Krieg und Kriegstechnik auf den Frieden betrifft in Wolfsburg auch die eigene Stadtgeschichte als Standort der NS-Rüstungsindustrie.

Kurator: Justin Hoffmann
Künstler/innen: Nevin Aladag (TR/IL)), Rahel Bruns, Willie Doherty (GB), Linda Iannacona / Paper Tiger Television (USA), Katrin Lock, Rolf Pilarsky, Ellen Semen (A), Tamiko Thiel (USA), Volker Veit

Kon­takt

Kunstverein Wolfsburg

Schloßstraße 8

38448 Wolfsburg