Sammeln ist ein menschliches Grundbedürfnis, das sowohl von dem Wunsch nach Bewahren als auch von der Sorge über eine ungewisse Zukunft geleitet ist. Private Sammlungen fungieren nicht nur als Spiegel einer persönlichen Obsession, sondern reflektieren auch spezielle soziale und historische Situationen. Die Doppelausstellung in Weimar und Leipzig zeigt am Beispiel von elf internationalen Sammlungen, wie unterschiedlich die Motive für das Sammeln sind und zeigt die Bandbreite von Sammlungsobjekten: von Abfallprodukten, die zu einer zeitgeschichtlichen Archäologie wird bis hin zu Zeugnissen der Diktaturgeschichte in den postkommunistischen Staaten.

Künstlerische Leitung: Frank Motz

Sammler/innen: Hiroshi Fuji (J), Björn Melhus, Rainer Splitt, Nevin Aladag (TR/IL) u.a.

Veranstaltungsorte und -zeiträume:
Weimar, ACC Galerie 21.10. - 4.12.2005
Leipzig, Halle 14, Baumwollspinnerei 1.5. - 2.10.2005

Kon­takt

ACC Galerie Weimar

Burgplatz 1+2

99423 Weimar