In der ökologischen Diskussion über den Umgang mit Pflanzen und Tieren in der Stadt gibt es auffällige Gemeinsamkeiten mit dem gesellschaftspolitischen Diskurs über die Migration von Menschen. Termini wie "gebietsfremde Art" oder "Bio-Invasion" suggerieren die Existenz eines "Kriegs im Garten".
Das langfristig angelegte Dresdener Kunstprojekt, das die Diskussion über "Schädlinge" und "Nützlinge" in der Stadt fördern möchte, startete im Mai 2007 mit einer Installation eines geschützten Aufenthaltsorts für exotische Tiere im öffentlichen Raum.

Künstlerin: Ulrike Gärtner
Kuratorische Betreuung: Silke Wagler
Beteiligte: zanderarchitekten Jens H. Zander, Alexander Pötzsch; Biowissenschaftler und Stadtökologen; Institut für Leichtbau- und Kunststofftechnik der TU Dresden

 

Kon­takt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Kunstfonds

Silke Wagler

01006 Dresden