Verkehr und Mobilität standen thematisch im Zentrum der Ausstellung, mit der das Zeppelin Museum Friedrichshafen die Verkehrsgeschichte der vergangenen 200 Jahre am Beispiel der Region Bodensee nachgezeichnet hat. Lärmbelästigung, ein rasant wachsendes Verkehrsaufkommen und andere negative Begleiterscheinungen der Industrialisierung trübten schon bald die anfängliche Begeisterung für verkehrstechnische Neuerungen. Die Schau hat untersucht, wie der Fortschritt in unterschiedlichen Epochen die räumlichen und wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Gefüge der Bodenseeregion beeinflusst hat. An die Seite historischer und technischer Exponate traten Arbeiten internationaler zeitgenössischer Künstler/innen, mit denen diese auf die vielfältigen Herausforderungen individueller wie gesellschaftlicher Mobilität reagieren, die in Zeiten beschleunigter Arbeits- und Lebensverhältnisse an Brisanz gewinnen. Mit dieser kulturellen Querschnittsbetrachtung suchte die Ausstellung neue Antworten auf die Frage, was Mobilität für unser Leben bedeutet.

Künstlerische Leitung: Frank-Thorsten Moll
Kurator/innen: Heike Vogel, Barbara Waibel, Jürgen Bleibler, Sabine Mücke
Künstler/innen: Michelle Atherton (GB), Marnix de Nijs (NL), Georg Keller, Andreas Lohrenschat, Bruce Naumann (USA), Peter Piller, Michael Sailstorfer, Roman Signer (CH), Hector Zamorá (MEX) u.a.

Kon­takt

Zeppelin Museum Friedrichshafen

Seestraße 22

88045 Friedrichshafen

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