Am 5. Februar 1976 unterzeichneten Peter und Irene Ludwig einen Schenkungsvertrag mit der Stadt Köln, mit dem das Museum Ludwig gegründet wurde. Die Eheleute stifteten 350 Werke Moderner Kunst verbunden mit der Auflage, dass der Neubau im Herzen der Stadt ihren Namen trüge. Das Museum Ludwig definiert sich durch seine Sammlung, seine Geschichte und die Menschen, die das Haus geprägt haben. Thema der breit angelegten Jubiläumsausstellung „Wir nennen es Ludwig“ war deshalb die Institution selbst.
Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig und künstlerischer Leiter der Ausstellung, lud rund 24 internationale Künstler/innen ein zu reflektieren, was das Museum Ludwig auszeichnet und wie seine Zukunft aussehen könnte. Dabei ging es auch um aktuelle Überlegungen zur Rolle einer Kunstinstitution, die gesellschaftliche Fragen zu Migration, Postkolonialismus, Globalisierung und kultureller Identität mit aufgreifen.
Das Ausstellungsprojekt entwickelte Ideen und Strategien für ein Museum des 21. Jahrhunderts, untersuchte die Sammlungstätigkeit im Kontext öffentlicher und privater Interessen und ermöglichte neue künstlerische Perspektiven auf die Institution Museum. Begleitet wurde die Schau von einem vielseitigen Vermittlungsprogramm für verschiedene Zielgruppen und Altersstufen.

Künstlerische Leitung: Yilmaz Dziewior
Künstler/innen: Georges Adéagbo (BJ), Minerva Cuevas (MX), Maria Eichhorn, Andrea Fraser (US), Meschac Gaba (BJ), Hans Haacke, Pratchaya Phinthong (TH), Gerhard Richter, Avery Singer (US), Villa Design Group (GB) u.a.

Kon­takt

Mu­se­um Lud­wig

Hein­rich-Böll-Platz,

50667 Köln

www.museum-ludwig.de