Die Ausstellung "Work Fiction. Zukunftsvisionen der Arbeit in Kunst, Film und Populärkultur" thematisierte Visionen der Arbeit in Gegenwart und Vergangenheit, wie sie in der Bildenden Kunst, im Film und in der Populärkultur formuliert wurden. Oftmals geraten solche Visionen schnell in Vergessenheit. Dabei scheinen die zukünftigen Entwicklungen, die sie darstellen, immer mehr Gegenwart zu werden. Die Ausstellung fragte mit visuellen Mitteln, welche Arbeitsvisionen schon real geworden, welche in ferner Zukunft zu erwarten sind und welche Prognosen sich als falsch erwiesen haben. Verschiedene Zukunftsphantasien wurden zu zehn thesenartigen Visionen komprimiert, die im Kunstverein als Raumeinheiten präsentiert wurden, gestaltet von jeweils einem/r Künstler/in oder Künstlergruppe. Zu diesen Visionen gehörte z.B. die Vorstellung von permanenter Mobilität, von virtualisierter Arbeit, von Mensch- und Maschinewesen (Cyborgs) und von der Abschaffung des Geldes. Das Begleitprogramm zur Ausstellung umfasste u.a. Science-Fiction Filme, Programme aus Musik-Videos und Anime, wie auch Vorträge und Diskussionen, in denen die Thematik auf diskursiver Ebene reflektiert wurde.

Künstlerische Leitung: Justin Hoffmann
Teilnehmende Künstler/innen: bankleer, Eduardo Kac, My Robot Friend, Tatjana Preuss, Thomas Ravens, Oliver Ressler, Hans Scheirl, Surveillance Camera Players, Annette Wehrmann, The Yes Men

Kon­takt

Justin Hoffmann
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