Wie sieht eine zeitgenössische Regiepraxis aus, die sich weniger auf Libretto und Handlungsgang als vielmehr auf die Musik und die spezifischen Bedingungen ihrer Produktion stützt? Drei internationale Koproduktionen (Via Negativa, Slowenien / Fanny & Alexander, Italien / Andreas Bode, Deutschland) und zwei Gastspiele (Carles Santos, Spanien / Cie. Le Grain, Frankreich) waren eingeladen, sich mit den Besonderheiten der Oper als Genre und mit dem Verhältnis von Regie und Musik auseinanderzusetzen. Das Festival berief sich dabei u.a. auf den künstlerischen Ansatz Fjodor Schaljapins, eines der bedeutendsten Opernsänger zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er machte die körperliche Materialität der Stimme in besonderer Weise zum Ausgangspunkt seines darstellerischen Schaffens.

Künstlerische Leitung: Gordana Vnuk
Mitwirkende / Künstler: Via Negativa (SLO), Fanny & Alexander (I), Andreas Bode, Carles Santos (E), Cie. Le Grain (F)

Kon­takt

Kampnagel
Internationale Kulturfabrik GmbH

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