Matsukaze ist einer der beliebtesten Klassiker des japanischen Nô-Theaters. Das Stück handelt von zwei Schwestern, die, von unerfüllter Zuneigung zu einem Mann beherrscht, als Totengeister ins Diesseits zurückkehren. Die Choreographin Sasha Waltz schloss mit dieser Produktion an die Erfolge ihrer Opern Medea und Dido & Aeneas an, in denen das Schicksal zweier antiker Frauenfiguren im Mittelpunkt steht. Die weltweit renommierte Berliner Choreografin erweiterte in vorangegangenen Produktionen die Mittel des Musiktheaters um die theatralen Ansätze des Tanzes und entwickelte mit ihrer choreografischen Oper eine gänzlich eigene Form, bei der Tanz, Gesang und Musik auf eine neuartige Weise zusammenfinden. Es gelang ihr, für ihre Inszenierungen immer wieder herausragende zeitgenössische Komponisten zu gewinnen, so auch für Matsukaze: Der japanische Komponist Toshio Hosokawa komponierte die Musik zum überarbeiteten Libretto des Klassikers aus Japan. Die Uraufführung des Werkes fand im Théâtre de la Monnaie in Brüssel statt, danach ging die Produktion nach Warschau, Luxemburg und ans Schillertheater in Berlin.

Regie/ Choreographie: Sasha Waltz
Komposition: Toshio Hosokawa (J), Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado (E), Libretto: Hannah Dübgen
Gesangssolisten: Barbara Hannigan (CA), Charlotte Hellekant (S), Frode Olson (N), Kai-Uwe Fahnert. Bühnenbild: Chiharu Shiota, Pia Maier Schriever. Kostüme: Christine Birkle. Tanz / Choreographie: Sasha Waltz & Guests, Chor: Vocalconsort Berlin

Kon­takt

Sasha Waltz & Guests

Sophienstraße 3

10178 Berlin

www.sashawaltz.de