Mit „Moby Dick“ bringt das Puppentheater Halle einen Klassiker der Weltliteratur auf die Bühne. Für die Neuinszenierung wird das Team um den Intendanten Christoph Werner zum ersten Mal mit der norwegisch-französischen Regisseurin, Choreografin und Puppenspielerin Yngvild Aspeli und ihrer Compagnie Plexus Polaire zusammenarbeiten. Die Stücke der Compagnie verbinden virtuoses Puppenspiel mit Musik und Video. Wesentlich für den künstlerischen Ausdruck ihrer Produktionen sind neben den ausdrucksstarken Puppen der Puppenspielerin und Puppenbauerin Polina Borisova die Musik und die Soundscapes der Komponistinnen und Musikerinnen Ane Marthe Sorlien Holen und Guro Skumsnes Moe.
Yngvild Aspeli wird Moby Dick in zwei Fassungen inszenieren: in einer englisch/französischen Version mit den Puppenspielern der Gruppe Plexus Polaire und in einer deutschen Fassung gespielt vom Ensemble des Puppentheaters Halle. Auf der Grundlage von Herman Melvilles Roman wird Aspeli eine erste Textfassung erarbeiten, die dann im weiteren Probenprozess gemeinsam mit den Puppenspielerinnen von Plexus Polaire und dem halleschen Ensemble weiterentwickelt wird. Die norwegische Regisseurin hat eine starke persönliche Beziehung zu dieser Erzählung, denn ihr Großvater war Seemann und ihr Heimatland Norwegen gehört zu den wenigen Ländern weltweit, die bis heute am kommerziellen Walfang festhalten. Die Premieren beider Fassungen sollen im Zeitraum Herbst 2020 bis Frühjahr 2021 in Frankreich, Norwegen und in Halle (Saale) stattfinden.

Künstlerische Leitung: Christoph Werner
Regie: Yngvild Aspeli
Dramaturgie: Pauline Thimonnier
Puppenbau: Polina Borisova
Bühnenbild: Elisabeth Holager Lund
Komponisten: Ane Marthe Sorlien Holen & Guro Skumsnes Moe

Aufführungen: Nordland Theater in Mo, Rana (Norwegen): 21.10.2020; Caen (Frankreich): 19.11.2020; Neues Theater Halle, Dok 1, Großer Saal, Halle: 5.–14.2.2021, Festival d’Avignon (Frankreich): Juli 2021

Kon­takt

Theater, Oper und Orchester GmbH

Universitätsring 24
06108 Halle (Saale)

www.buehnen-halle.de