Storytelling für die Zukunft

Eine Kooperation zwischen FELD Zentrale für junge Performance e. V., Frl. Wunder AG, Turbo Pascal, TUKI Berlin sowie der Universität Hildesheim und der Universität der Künste Berlin – gefördert im Fonds Jupiter

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projekts „Storytelling für die Zukunft“ forschen die Performance-Kollektive Frl. Wunder AG und Turbo Pascal als Artists in Residence am und mit FELD Zentrale für junge Performance e. V. künstlerisch an gesellschaftspolitischen Fragestellungen für junges Publikum. Gemeinsam sollen innovative Arbeitsweisen erforscht und erprobt werden, um Theatererlebnisse für Kinder in zwei Altersgruppen – ab drei und ab zehn Jahren – schwellenloser und barriereärmer zu gestalten.

Die Frl. Wunder AG verbündet sich mit dem TUKI Berlin, um eine Forschertheater-Reise für Kinder ab drei Jahren in einer Kita anzuleiten. Neben Beobachtungsfragen der Künstlerinnen, die auf Geschlechtergerechtigkeit und ‑stereotype zielen, geben Kinderfragen die Forschungsrichtung vor. Ausgehend von dieser künstlerischen Recherche und im Austausch mit dem Masterstudiengang Theaterpädagogik der UdK Berlin entwickeln das Performance-Kollektiv und FELD Zentrale für junge Performance e. V. ein Inszenierungskonzept. Die Studierenden erarbeiten flankierend szenische Vermittlungsformate zur Inszenierung für Kinder ab drei Jahren.

Turbo Pascal entwickelt für „Storytelling für die Zukunft“ ein interaktives und partizipatives Format, das die Rolle von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft neu positioniert. Ausgehend von der Frage, wie die Zukunft unseres Planeten geschützt werden kann, möchten Turbo Pascal und FELD Zentrale für junge Performance e. V. im Kinder- und Jugendtheater einen Versammlungsraum schaffen, in dem junge Menschen ab zehn Jahren live und digital, u. a. mit Partnerinstitutionen wie dem Goethe Institut Nairobi, zusammenkommen, um gemeinsam neue Narrative für die Zukunft zu entwerfen. In einer von Turbo Pascal geleiteten Lehrveranstaltung an der Universität Hildesheim untersuchen die Studierenden die künstlerischen Praxen und Ästhetiken des dialogischen Storytellings.

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