Mary Queen of Scots

Bühne frei für die Klimaneutralität – gefördert im Fonds Zero

Projektbeschreibung

Um klimaneutrale Operninszenierungen im eigenen Haus zu erproben, plant die Oper Leipzig ein solches Vorhaben mit der typischen Produktion „Mary Queen of Scots“ erstmalig und öffentlichkeitswirksam umzusetzen.

Der Konflikt mit Königin Elisabeth I. von England und die Hinrichtung von Maria Stuart sind u.a. durch die Dramatisierung von Friedrich Schiller bekannte Stoffe. Die Geschichte der schottischen Königin soll nun in Regie von Ilaria Lanzino neu inszeniert werden. Zugleich ist die Auswahl der Oper von Thea Musgrave Teil der Bestrebung der Oper Leipzig, unbekannte Werke der Musik der letzten fünfzig Jahre wiederaufzuführen und diesen damit einen Platz im Repertoire einzuräumen.

Der neue Intendant Tobias Wolff wird Nachhaltigkeit künftig als Querschnittsthema in allen Abteilungen verankern. Für die Produktion soll unter Ausstattungsleiter Dirk Becker der Kernbereich der Bühnenproduktion mit all seinen künstlerischen Inhalten und Prozessen auf den Prüfstand gestellt werden. Dabei soll das gesamte Haus einbezogen werden. Das lokale Publikum soll stellenweise in den Produktionsprozess der Inszenierung einbezogen werden – beispielsweise in Form eines öffentlichen Aufrufs zur Materialabgabe. Als großes Happening wird die Oper ein ganzes Bühnenbild per Hand durch die Stadt transportieren, um auf den sonst anfallenden großen Transportaufwand per LKW aufmerksam zu machen. Durch das Spektakel soll aber auch Publikum generiert und für die faszinierende Welt hinter den Kulissen interessiert werden. Das Projekt soll über die zwei Jahre dokumentiert werden und die Empfehlungen für nachhaltiges Produzieren in einer Handreichung für Regie-Teams münden.

Termine

Aufführungen „Mary Queen of Scots“, Oper Leipzig: Spielzeit 2023/24 (genaue Termine folgen)

Kontakt

Oper Leipzig

Augustusplatz 12
04109 Leipzig
www.oper-leipzig.de (externer Link, öffnet neues Fenster)