Das C3-Festival befasste sich mit der Trennlinie zwischen Neuer Musik und elektronischer Clubmusik – zwei Musikrichtungen, die bislang nur wenige gemeinsame Berührungspunkte hatten, auch wenn im Laufe der Musikgeschichte Komponisten immer wieder sogenannte Ernste Musik mit Unterhaltungsmusik verbanden. Auch in den vergangenen Jahren entstanden zahlreiche Stücke, die auf eine derartige Verschmelzung abzielen. Hier setzte das Festival an, das erstmals 2009 eine internationale Plattform für den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Produzenten beider musikalischer Strömungen bot, die Entwicklung etlicher neuer musikalischer Ansätze förderte und dazu beitrug, die Neue Musik aus ihrem Nischendasein zu befreien. 2011 brachten die Festivalmacher mit diversen Konzerten, Workshops und Vorträgen in drei Städten Neue Musik und elektronische Clubmusik zusammen und stellten dem Publikum musikalische Ansätze von Künstlern vor, die musikalisch sowohl einen klassischen als auch einen elektronischen Hintergrund besitzen.

Künstlerische Leitung: Jennifer Dautermann, Koordinator Essen: Fabian Lasarzik Koordinator Gdansk: Michael Jacaszek (PL), Künstler/innen: Sebastian Meissner (Klimek) & Kwartludium (PL), Victoire (USA), Pierre Jodlowski (FR), Jacaszek & Silva Rerum (PL), Julián Elvira & Jesus Navarro (ES), Zeitkratzer Moritz Eggert, Kai Schumacher, Hauschka, Trio ESJ (D/A), Arandel (FR) u.a.

www.c3­fes­ti­val.com

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