Das lateinamerikanische Poesiefestival Latinale reiste 2007 wieder mit einem "Literaturmobil" durch mehrere deutsche Städte: Zehn junge Autoren aus Lateinamerika stellten sich im Rahmen des "mobilen Festivals" in Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig und Potsdam vor. Schwerpunkte der Latinale waren diesmal der Andenraum, insbesondere dessen "neoindigenistische" Dichtung, und die neoperformative Literatur aus Brasilien. Wie im Vorjahr stand neben den öffentlichen Lesungen der Kontakt mit deutschen Autoren im Mittelpunkt, die bei einer Schreibwerkstatt im Deutschen Literaturinstitut Leipzig und einer Übersetzerwerkstatt im Instituto Cervantes mit ihren Gästen aus Übersee zusammenarbeiteten. Zur Ausstattung des Literaturmobils gehörte eine "Lyrik-Kommode", in der die Texte des Festivals in geschriebener und gesprochener Form archiviert wurden.

Künstlerische Leitung: Rike Bolte, Timo Berger
Beteiligte Künstler/innen: Angélica Freitas (BRA), Paul Puma (EC), Miguel Ildefonso (PE), Jessica Freudenthal (BOL), Damian Rios (RA), Washington Cucurto (RA), Andre Acote (CO), Paul Ilabaca (RCH), Héctor Hernández (RCH)

Kon­takt

Instituto Cervantes

Rosenstraße 18 - 19

10178 Berlin