Gegenwärtig deutet sich eine Verschiebung von der theoretischen zur künstlerischen Benjamin-Rezeption an. Immer mehr Künstler, Filmemacher, Architekten, Komponisten und auch Kuratoren gewinnen Anregungen aus Benjamins Denkfiguren und -bildern. In seinen Texten entdecken sie Antworten auf Fragen, die neue Aktualität gewonnen haben: die Bedeutung der Religion(en), die Kritik der Gewalt, das Verhältnis von Kultur und Naturwissenschaften, die Entwicklung einer globalen Medienkultur oder die Frage nach einer spezifisch europäischen Kultur in einer globalisierten Welt. Das internationale Festival will künstlerische und wissenschaftliche Positionen zu Motiven des Benjaminschen Denkens zusammenführen.

Projektleitung: Sigrid Weigel
Projektkoordination: Sabine Flach
Beteiligte: Thomas Struth (D), Jochen Gerz (D), Yona Friedman (IL), Robin Rhode (ZA), Nan Hoover (USA), Catherine Wagner (USA), Suzanne Anker (USA), Dani Karavan (IL), Elena Tzavara (D), Mariko Mori/Ken Ikeda (J), Chris Mann (AUS), Daniel Ott (CH), Carl Djerassi (USA), Peter Weibel (D), Bettine Menke (D), Alexander Honold (CH), Georges
Didi-Huberman (F), Giorgio Agamben (I), Eugen Blume (D), Günter Karl Bose (D), Erdmut Wizisla (D), u.a.

Kon­takt

Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
Sigrid Weigel
Sabine Flach

Jägerstraße 10/11

10117 Berlin