Bislang haben Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften in ihren Forschungen und Theorien unsere Koexistenz mit Tieren kaum berücksichtigt. Das ändert sich derzeit: Die sogenannte „Zoopolitik“ bzw. „Animal Studies“ spielen in diesen Disziplinen neuerdings eine größere Rolle. Die konsequente Berücksichtigung von Tieren bei gesellschaftlichen Fragen erfordert neue kulturelle Sichtweisen innerhalb der Biopolitik. Zwei Wochen lang lud Kampnagel internationale Wissenschaftler/innen und Künstler/innen in eine „explodierte Universität“ ein, in der in sechs Themenfeldern über unser Verhältnis zu Tieren, über Transnaturalität und Strategien einer politischen Zoologie diskutiert wurde: Wie könnten Lieben, Leben und Kämpfen in einer zoopolitischen Welt aussehen?

Intendanz: Amelie Deuflhard
Künstlerische Leitung: Nadine Jessen, Melanie Zimmermann
Wissenschaftliche Mitarbeit: Fahim Amir (AT)
Künstler/innen: God’s Entertainment (AT), David Weber-Krebs (BE), Antonia Baehr, Corinna Korth, Jecko Siompo (PG), BauBau (AT), Ralo Meyer (AT), Jozef Wouters (BE), Martin Nachbar.

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