dive in

Programm für digitale Interaktionen

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Einleitung

Das Abstandsgebot als soziale Rahmenbedingung in der Coronakrise hat das gesellschaftliche Zusammenleben massiv verändert. Andere Formen des Dialogs und des Austauschs müssen gefunden und praktiziert werden, wenn der soziale Zusammenhalt im Leben auf Abstand nicht gefährdet werden soll. Es zeichnet sich ab, dass der digitale Raum dafür innovative Möglichkeiten bietet, die bislang nicht ausgeschöpft werden.

Seit Beginn der Pandemie beschäftigen sich Kulturinstitutionen damit, auf welche Weise sie fortan ihr Publikum erreichen und mit ihm interagieren können: Wie lässt sich zielgruppenspezifische und aktive Vermittlung – als Format der Teilhabe oder als künstlerisch-partizipative Praxis – ins Digitale überführen oder aber im digitalen Raum erweitern? Mit dive in. Programm für digitale Interaktionen“ will die Kulturstiftung des Bundes daher bundesweit Kulturinstitutionen darin unterstützen und motivieren, mit innovativen digitalen Dialog- und Austauschformaten auf die aktuelle pandemiebedingte Situation zu reagieren.

Das Programm richtet sich an gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten sowie an Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten und an Festivals. Es möchte diesen Institutionen ermöglichen, bis Ende des kommenden Jahres innovative Ideen und Vorhaben der digitalen Vermittlung umzusetzen, Formate zur Ansprache eines neuen Publikums zu erproben, mit neuen digitalen Anwendungen zu experimentieren und vorhandene Angebote weiterzuentwickeln. Auch will die Kulturstiftung des Bundes sie mit dem Programm dive in darin unterstützen, analoge und digitale Vermittlungsformate miteinander zu verbinden, um neue Zugänge zu künstlerischen Produktionen sowie vielfältige Formen der Interaktion mit dem Publikum und Teilhabe für Nutzer zu ermöglichen.

HoloLabs

Programmbegleitend veranstaltet die Kulturstiftung des Bundes Ideenwerkstätten und Workshops zum bundesweiten Wissenstransfer, um die interdisziplinäre Entwicklung digitaler Vermittlungskonzepte sowie deren Umsetzung in den Kulturinstitutionen zu flankieren. Im Juli 2021 startete die Bundesakademie Wolfenbüttel ein Fortbildungsprogramm (externer Link, öffnet neues Fenster), das die geförderten Institutionen bei der nachhaltigen digitalen Transformation ihrer Häuser und der Erschließung neuer Möglichkeitsräume motivieren und begleiten soll. Die HoloLabs – digitale Ideenwerkstätten, die an drei Terminen im Herbst 2021 stattfinden – öffnen das Programm für Interessierte und ermöglichen den Austausch zu aktuellen Diskursen und Trends rund um Digitale Kunst und Vermittlung.

Für dive in. Programm für digitale Interaktionen erhält die Kulturstiftung des Bundes insgesamt 31,3 Mio. Euro aus dem Rettungs- und Zukunftspaket der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien NEUSTART KULTUR.

Faktenbox zum Programm

Programm
dive in
Förderzeitraum
2020–2022
Bisher geförderte Projekte
68
Fördersumme
31,3 Mio. Euro

Was wird gefördert?

Das Programm fördert die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. Die digitalen Vorhaben wie etwa Games, Virtual Reality- und Augmented Reality-Anwendungen, Motion Capture sowie Apps, interaktive Webseiten, Plattformen, Citizen Science Projekte oder KI müssen neue Formen der Vermittlung, der spielerischen Aneignung oder der Partizipation mit Besucherinnen und Besuchern erproben. Gefördert werden zudem eigenständige digitale Projekte und Prototypen, die auf bereits bestehende Anwendungen der Kulturinstitutionen aufsetzen und diese mit neuen Features weiterentwickeln.

Die 68 geförderten Projekte

Auf Empfehlung einer unabhängigen Jury (Janine Burger, Leiterin Museumskommunikation, ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe; Maxie Götze, Designerin, Vermittlerin und vormals Bauhaus Agentin in Weimar, David Weigend, Leiter Bildung und Partizipation, Futurium; Friedrich Kirschner, Prof. für Digitale Medien, Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch) wählte der Vorstand der Kulturstiftung des Bundes von den bis Antragsschluss eingereichten Anträgen 68 Projekte zur Förderung aus:

Online-Antrag

Förderanträge konnten bis zum 15. September 2021 ausschließlich über das Online-Antragsformular eingereicht werden.

Fragen & Antworten

Wer ist antragsberechtigt? Welche Unterlagen müssen eingereicht werden? Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Programm "dive in" haben wir hier zusammengestellt.


Social Media

#ProgrammDiveIn #DepartureNeuaubing


Neustart Kultur

Logo mit Aufschrift "Neustart Kultur"

Für das Programm erhält die Kulturstiftung des Bundes insgesamt 31,3 Mio. Euro aus dem Rettungs- und Zukunftspaket der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien NEUSTART KULTUR.

Details zu NEUSTART KULTUR (externer Link, öffnet neues Fenster)

Termine

  • 3. November, 2021 bis 4. November, 2021: HoloLab #3: New Financial Models + Klimawandel und Digitalität

    Digitale Werkstätten

    u.a. gather.town, online

  • 13. Oktober, 2021 bis 14. Oktober, 2021: HoloLab #2: Neue Formen der Partizipation und Interaktion

    Digitale Werkstätten

    u.a. gather.town, online

  • 22. September, 2021 bis 23. September, 2021: HoloLab #1: Neue Formen der künstlerischen Produktion

    Digitale Werkstätten

    u.a. gather.town, online

  • 6. September, 2021 : Online-Antragsberatung

    MS Teams, online

  • 6. August, 2021 : Online-Antragsberatung

    MS Teams, online

  • 2. Juli, 2021 : Online-Antragsberatung

    MS Teams, online

  • 28. Mai, 2021 : Online-Antragsberatung

    MS Teams, online

Kontakt

Friederike Zobel

dive in / Bauhaus 2019
Kulturstiftung des Bundes
Franckeplatz 2
06110 Halle an der Saale

E-Mail an dive-in(at)kulturstiftung-bund.de