Fonds Neue Länder

Programmbeschreibung

Mit ihrer Gründung im März 2002 hat die Kulturstiftung des Bundes das Programm "Kulturelle Aspekte der deutschen Einigung" ins Leben gerufen, das sich der Bedeutung kultureller und künstlerischer Kompetenzen im Prozess der deutschen Einigung widmet. In diesem Rahmen richtete die Kulturstiftung im Juli 2002 den "Fonds zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements für die Kultur in den neuen Bundesländern" (kurz: Fonds Neue Länder) ein. Dieser unterstützte bürgerschaftlich getragene Initiativen, die sich auf lokaler und regionaler Ebene kulturell engagieren. Ziel dieses Fonds war die strukturelle Weiterentwicklung und Professionalisierung der Kulturarbeit in Ostdeutschland.

Voraussetzung für die Förderung im Fonds Neue Länder war ein deutliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern für die Kultur. Der Fonds unterstützte Träger kultureller Initiativen, die in besonderem Maße zur Aktivierung der Bevölkerung in ihrem lokalen Umfeld beitrugen und ihre Region – besonders in strukturschwachen Gebieten – kulturell belebten.

Bei der Auswahl der Projekte ging die Kulturstiftung des Bundes initiativ vor, das heißt sie wendete sich gezielt an Vereine und Initiativen, die sich bereits durch ihre kulturellen Aktivitäten ausgezeichnet hatten. Die Projektträger wurden so gewählt, dass ein breites Spektrum kultureller Handlungsfelder (Musik, Theater, Ausstellungen, Jugendkultur etc.) möglichst gleichmäßig verteilt über alle neuen Bundesländer gefördert wurde.

Der Fonds Neue Länder wurde in den Jahren 2002 bis 2019 mit 7,3 Mio. Euro ausgestattet. Insgesamt wurden 343 Projekte gefördert.

Call for Members 2016

Bereits zum zweiten Mal lobte die Kulturstiftung des Bundes 2016 den Wettbewerb „Call for Members“ aus. Neben der Akquise neuer Mitglieder fragte der Wettbewerb auch: Wie engagieren und organisieren sich Vereine in Zukunft? Wie schafft man es, Geld und Unterstützung für seine Ideen zu bekommen?

Call for Members (öffnet neues Fenster) | www.callformembers.de (externer Link, öffnet neues Fenster)

Geförderte Projekte

Kontakt

Antonia Lahmé

Kulturstiftung des Bundes
Franckeplatz 2
06110 Halle an der Saale
Tel.: 49 (0)345 2997 117
Fax.: 49 (0)345 2997 333
E-Mail an Antonia Lahmé