15 geförderte Projekte im Fonds Digital

Die Jury des Fonds Digital hat 15 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 13,18 Mio. Euro zur Förderung empfohlen. Der Stiftungsrat bestätigte die Auswahl. An den 15 richtungsweisenden digitalen Vorhaben sind insgesamt 36 Kulturinstitutionen beteiligt, gefördert werden bundesweit 28 Museen, 5 Theater, 2 Opernhäuser und 1 Gedenkstätte.

Erste Kurzbeschreibungen der Vorhaben finden Sie auf dieser Seite unter dem Reiter "Fonds Digital - Die 15 geförderten Projekte".

Das Programm Kultur Digital will Kultureinrichtungen motivieren und sie darin unterstützen, die digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen der Gegenwart selbstbestimmt und gemeinwohlorientiert mitzugestalten und ihnen kreativ und kritisch zu begegnen. Wie können Museen und Theater, Konzert- und Literaturhäuser auf die technologischen Innovationen reagieren? Welche Formen der künstlerischen Produktion, Vermittlung und Kommunikation bringen die Einrichtungen voran? Bisher haben in Deutschland erst wenige Kultureinrichtungen digitale Konzepte und Angebote erarbeitet und ihre Institutionen in dieser Richtung weiterentwickelt. Oft fehlen im künstlerischen Betrieb noch die Kompetenzen und das fachliche Know-how, um die meist hochdynamischen digitalen Techniken und Angebote zu beurteilen und zu nutzen.

Das dreiteilige Programm Kultur Digital verfolgt grundsätzlich einen Open-Access, Open-Content und Open-Source Ansatz und umfasst den von der Kulturstiftung des Bundes initiierten Fonds Digital sowie die Unterstützung der Projekte Kulturhackathon Coding da Vinci und Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund.

Fonds Digital
Für den digitalen Wandel in Kulturinstitutionen

Der antragsoffene Fonds Digital der Kulturstiftung des Bundes richtet sich an öffentlich geförderte Kultureinrichtungen aller künstlerischen Sparten, die bereits erste digitale Strategien entwickelt sowie digitale Angebote wie etwa Online-Sammlungen, Social Media oder Apps umgesetzt und erprobt haben. Der Fonds Digital soll Verbünden von mindestens zwei Kulturinstitutionen ermöglichen, begonnene Veränderungsprozesse auszubauen, mit neuen digitalen Ästhetiken und Ausdrucksformen zu experimentieren sowie die digitale Profilierung weiter voranzutreiben. Ausgeschlossen von der Förderung sind Vorhaben, die ausschließlich auf die Digitalisierung von Sammlungsbeständen abzielen.

Gefördert wird die Entwicklung und Umsetzung digitaler Vorhaben in den Bereichen digitales Kuratieren, digitale künstlerische Produktion, digitale Vermittlung und Kommunikation. Die Häuser arbeiten im projektbezogenen Verbund von mindestens zwei Kultureinrichtungen sowie mit Expertinnen und Experten für Digitales zusammen, um sich neue Kompetenzen anzueignen, Wissen und Inhalte auszutauschen und in offenen Netzwerken zu veröffentlichen. Für einen solchen Verbund können für die Dauer von vier Jahren bis zu 880.000 Euro bei der Kulturstiftung des Bundes beantragt werden. Bei Verbünden mit mehr als zwei Kulturinstitutionen erhöht sich die o.g. maximale Fördersumme, die der Verbund beantragen kann, um jeweils 160.000 Euro pro weiterer Kulturinstitution. Um die geförderten Institutionen und Verbünde fachlich zu begleiten, den gemeinsamen Austausch zu befördern und auch Beispielvorhaben aus dem internationalen Raum einzubeziehen, sind regelmäßige Digital Labs sowie einmalig ein bundesweiter Ideenkongress geplant – mit Workshops, Fach-Kolloquien, internationalen Exkursionen und Fortbildungen für das Personal in Kultureinrichtungen. Für den Fonds Digital stehen 15,8 Millionen Euro zur Verfügung.

  • Auf ihrer Sitzung hat die Jury des Fonds Digital 15 Projekte mit einem Volumen von 13,18 Mio. Euro zur Förderung empfohlen. Der Stiftungsrat bestätigte die Auswahl auf seiner Sitzung am 9. Dezember 2019. Beteiligt sind 36 Kulturinstitutionen, gefördert werden bundesweit 28 Museen, 5 Theater, 2 Opernhäuser und 1 Gedenkstätte. Drei der Projekte kooperieren mit internationalen Partnern in Australien, Brasilien und Schweden.

    Badisches Staatstheater Karlsruhe und Ethnologisches Museum (Berliner Phonogramm-Archivder Stiftung Preußischer Kulturbesitz) mit dem Projekt „De-Linking Sounds. Eine transkulturelle und mediale Plattform“. Gefördert mit bis zu 880.000 Euro.
    In „De-Linking Sounds“ hinterfragen das Berliner Phonogramm-Archiv des Ethnologischen Museums und das Badische Staatstheater Karlsruhe koloniale Perspektiven und Strukturen im Netz und entwickeln eine digitale Plattform, gemeinsame Vermittlungsformate und eine Reihe von künstlerischen Produktionen, die multiperspektivischen und kooperativen Ansätzen folgen.


    Deichtorhallen Hamburg und Kampnagel Internationale Kulturfabrik mit dem Projekt „Diversify the Code! Künstlerische Produktion und institutioneller Strukturwandel im digitalen Raum“. Gefördert mit bis zu 880.000 Euro.
    Das geplante Kooperationsvorhaben „Diversify the Code!“ von Kampnagel und den Deichtorhallen Hamburg geht der Frage nach, wie digitale Technologien für die künstlerische Arbeit der Häuser, ihre Vermittlung sowie für eine umfassende Neustrukturierung interner Arbeits- und Produktionsstrukturen entwickelt und eingesetzt werden können.
     

    Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg und FFT Düsseldorf (Forum Freies Theater) mit dem Projekt „Das digitale Foyer. Räume der Begegnung im Theater der Zukunft“. Gefördert mit bis zu 816.000 Euro.
    Die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg und das FFT Düsseldorf erweitern ihre Foyerräume um digitale Angebote im Bereich Vermittlung und Kommunikation mit dem Ziel, die „digitalen Foyers“ dauerhaft als eine Art Schnittstelle zur Stadtgesellschaft zu etablieren.
     

    DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum (Frankfurt/Main) und Australian Centre for the Moving Image – ACMI (Melbourne, Australien) mit dem Projekt „Konstellationen filmischen Wissens // Constellation 2.0“. Gefördert mit bis zu 840.000 Euro.
    Das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt kooperiert mit dem ACMI – Australian Centre of the Moving Image Melbourne, um im Bereich digitaler Vermittlung auf internationaler Ebene Impulse zu setzen: Etwa bei der Entwicklung digitaler Angebote, die es ihren Besuchern ermöglichen, filmische Exponate in den Ausstellungen auszuwählen und daran anknüpfendes Wissen in einer Medieninstallation vor Ort zu vertiefen.
     

    Ethnologisches Museum und Ibero-Amerikanisches Institut (Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin), Botanischer Garten, Botanisches Museum Berlin und Museu Nacional Rio De Janeiro (Brasilien) mit dem Projekt „Vernetzen-Verstehen-Vermitteln. Amazonien als Zukunftslabor“. Gefördert mit bis zu 779.800 Euro.
    Das Ethnologische Museum und das Ibero-Amerikanische Institut sowie der Botanische Garten und das Botanische Museum Berlin kooperieren mit dem durch einen Großbrand nahezu zerstörten brasilianischen Nationalmuseum in Rio de Janeiro, um neue Zugangsformen zu den ethnologischen Sammlungen zu erproben. Es werden postkoloniale Forschungsansätze und digitale Werkzeuge entwickelt, die unterschiedliche Perspektiven und Wissenssysteme indigener Experten von Beginn an miteinbeziehen.
     

    Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte Potsdam) und Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Oranienburg) mit dem Projekt „Site Specific Augmented Storytelling Lab. SPUR.lab“. Gefördert mit bis zu 880.000 Euro.
    „SPUR.lab“ widmet sich als gemeinsames Laboratorium dreier Gedenkstätten und Museen in Brandenburg der digitalen Vermittlung historischer Verbrechen – insbesondere der NS-Herrschaft – und rückt zugleich die Frage ins Zentrum, wie digitale Vermittlungsangebote die Authentizität physischer Orte bewahren und berücksichtigen können.
     

    Jüdisches Museum Frankfurt, Archäologisches Museum Frankfurt und Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt/Main) mit dem Projekt METAhub Frankfurt. Museums, Education, Theatre, Arts – Kultur im digitalen und städtischen Raum“. Gefördert mit bis zu 1.040.000 Euro.
    Mit einer vom Archäologischen und Jüdischen Museum Frankfurt entwickelten digitalen Anwendung können Nutzerinnen mit ihren Smartphones im Stadtraum Originalschauplätzen der jüdischen Stadtgeschichte nachspüren, die heute physisch nicht mehr existieren, aber per Augmented Reality (AR) rekonstruiert werden. Begleitend entwickeln Medienkünstlerinnen im Rahmen von Residenzen am Künstlerhaus Mousonturm neue digitale Produktionen.
     

    Komische Oper Berlin und Berliner Ensemble mit dem Projekt „Spielräume! Auf der Suche nach digitalen Erlebnisräumen“. Gefördert mit bis zu 880.000 Euro.
    Die Komische Oper Berlin und das Berliner Ensemble entwickeln gemeinsam mit digitalen Expertinnen und Experten künstlerische Erlebniswelten, Begegnungsräume, Spiele und Anwendungen, in denen die Kunstgattungen Oper und Schauspiel im Digitalen neu interpretiert werden.
     

    Kunsthalle Mannheim und Kunstmuseum Stuttgart mit dem Projekt „Vom Werk zum Display. 32 digital kuratierte Räume“. Gefördert mit bis zu 880.000 Euro.
    Mit dem Vorhaben „Vom Werk zum Display“ möchten das Kunstmuseum Stuttgart und die Kunsthalle Mannheim insgesamt 32 Formate entwickeln, um Sammlungsobjekte in neuartiger Weise auf digitalen Displays zu präsentieren. Ausgangspunkt dieses experimentellen Ansatzes sind spezifische Eigenschaften einzelner Werke – etwa ihre Räumlichkeit, Haptik oder Oberflächenstruktur –, die in den digitalen Übersetzungen möglichst angemessen repräsentiert erscheinen sollen.
     

    Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen und Hartware Medien KunstVerein (HMKV, Dortmund) mit dem Projekt „Training the Archive. Entwicklung von Algorithmen zur Mustererkennung in Big-Data-Recherchen“. Gefördert mit bis zu 704.000 Euro.
    „Training the Archive“ erforscht Möglichkeiten und Risiken von Künstlicher Intelligenz (KI) für die künstlerische und kuratorische Praxis. Gemeinsam mit internationalen Künstlern und Kuratorinnen und einem Digitalen Partner wollen das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen im Verbund mit dem HMKV Dortmund ein funktionsfähiges Verfahren basierend auf einer noch zu entwickelnden Mustererkennungs-Technologie erarbeiten, das menschliche Rechercheprozesse nachahmen und erweitern kann.
     

    LWL-Museum für Archäologie – Westfälisches Landesmuseum (Herne), Deutsches Bergbau-Museum Bochum und LWL-Römermuseum (Haltern am See) mit dem Projekt „Museum als CoLabor. Öffne die Blackbox Archäologie!“. Gefördert mit bis zu 1.040.000 Euro.
    Die drei archäologischen Museen LWL-Museum für Archäologie – Westfälisches Landesmuseum Herne, Deutsches Bergbau-Museum Bochum und LWL-Römermuseum stellen in „Öffne die Blackbox Archäologie“ eine möglichst breite Besucherbeteiligung ins Zentrum und entwickeln gemeinsam mit Besuchern und digitalen Expertinnen Anwendungen, die archäologische Praxis und Forschungswissen – etwa zu den Themen Ausgrabungen, Lagerung oder Rohstoffanalyse – vermitteln.
     

    Museum für Gegenwartskunst Siegen, Kestner Gesellschaft (Hannover), Kunst und Kultur in der HafenCity (Hamburg) und Marta Herford mit dem Projekt „Offene Welten. Digitale Parcours durch Räume unserer Zeit“. Gefördert mit bis zu 960.000 Euro.
    In „Offene Welten“ entwickeln die vier Institutionen für zeitgenössische Kunst – Museum für Gegenwartskunst Siegen, Kestner Gesellschaft, Kunst und Kultur in der HafenCity und Marta Herford –gemeinsam mit Künstlerinnen und Kuratoren digitale spielerische Parcours und künstlerische Inszenierungen im Stadtraum.
     

    Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Nationalmuseum Schweden (Stockholm)und Übersee-Museum Bremen mit dem Projekt „NEO Collections. Nutzerzentriert. Explorativ. Offen. Digitale Museumssammlungen im 21. Jahrhundert“. Gefördert mit bis zu 959.000 Euro.
    Mit dem Verbundprojekt „Neo Collections“ beabsichtigen das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, das Nationalmuseum Schweden und das Übersee-Museum Bremen ihre digitalisierten Sammlungen sowohl online als auch im Museum durch neue Anwendungen nutzerzentrierter, explorativer und offener zu gestalten.


    NRW-Forum Düsseldorf und Museum Ulm mit dem Projekt „CAP2020 (Community Art Plattform 2020). Plattform für Co-Kuration und Co-Kreation“. Gefördert mit bis zu 760.000 Euro.
    Das Museum Ulm und das NRW-Forum Düsseldorf gehen in „CAP2020“ der Frage nach, wie mit digitalen Mitteln mehr Demokratie im Kunstbetrieb ermöglicht werden kann. Eine institutionenübergreifende offene Plattform soll entstehen, mit deren Hilfe das Kuratieren von Ausstellungen in offener digitaler Teilhabe der Besucherinnen und Besucher gelingen kann.
     

    ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Karlsruhe)und Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (München)mit dem Projekt „Das intelligente Museum. Ein künstlerisch-kuratorisches Experimentierfeld für Deep Learning und BesucherInnenbeteiligung“. Gefördert mit bis zu 880.000 Euro.
    Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe und das Deutsche Museum München entwickeln in Partnerschaft mit dem Fraunhofer Institut für Optronik Karlsruhe ein neues KI-basiertes Ausstellungssystem. Durch Verfahren wie maschinelles Sehen oder Spracherkennung sollen Eigenschaften und das Verhalten der Besucherinnen unmittelbar analysiert werden und die Inhalte der Ausstellung und deren Vermittlung direkt an die Bedürfnisse und Eigenschaften der Besucher angepasst werden.

  • Zur Jury des Fonds Digital gehören:

    Michael Eickhoff, seit der Spielzeit 2010/11 Chefdramaturg am Schauspiel Dortmund. Realisierte eine Vielzahl von Inszenierungen und Projekten an der Schnittstelle von Darstellender Kunst, Aktivismus, Digitalität und Journalismus. Er ist seit 2010 Lehrbeauftragter an der Folkwang-Universität der Künste und seit 2017/18 am Aufbau der Akademie für Theater und Digitalität beteiligt.

    Prof. Dr. Ellen Euler, seit Juli 2017 Professorin für Open Access/Open Data an der FH Potsdam. Sie studierte Rechtswissenschaften und spezialisierte sich auf Fragen des Informationsrechts. Ihre Promotion widmete sie dem Thema: »Das kulturelle Gedächtnis im Zeitalter digitaler und vernetzter Medien und sein Recht". Ellen Euler begleitete als Leiterin der Geschäftsstelle und als stellvertretende Geschäftsführerin den Aufbau der Deutschen Digitalen Bibliothek.

    Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, bis 2017 Direktor des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin, dort verantwortlich für die Konzeption und Entwicklung des Projekts „museum4punkt0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunft“. Markus Hilgert ist Honorarprofessor an den Universitäten Heidelberg, Marburg und Berlin.

    Sabine Himmelsbach, seit März 2012 Leiterin des Haus der elektronischen Künste Basel (HeK). Von 1999 bis 2005 war Himmelsbach Leiterin der Ausstellungsabteilung des Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe und dort als Kuratorin verantwortlich für zahlreiche Ausstellungen und Begleitprogramme zu medienkunstspezifischen Themen. Von 2005 bis 2011 leitete Sabine Himmelsbach das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst in Oldenburg.

    Tobias Rempe, Mitbegründer und seit 2008 Geschäftsführer des Kammerorchesters Ensemble Resonanz in Hamburg, hier u.a. verantwortlich für den Aufführungsraum „resonanzraum“. Aktuell arbeitet Tobias Rempe an der Entwicklung des „digitalen resonanzraums“, in dem die Konzerte des Ensemble Resonanz in vielfältigen Formaten digital präsentiert und die künstlerischen Möglichkeiten eines digitalen Raums mit eigens für diesen Ort geschaffener Kunst ausgelotet werden.

För­der­grund­sät­ze & Jurysitzung

Hier können Sie die Fördergrundsätze des Fonds Digital sowie die Anlage Empfehlungen zur Lizenzierung downloaden. Die FAQ geben Antwort auf häufig formulierte Fragen. Einsendeschluss war der 1. Juli 2019. Es ist keine weitere Antragsrunde geplant. Die Jurysitzung fand am 24./25. Oktober 2019 statt.

Fördergrundsätze Fonds Digital

Anlage Empfehlungen zur Lizenzierung

FAQ Fonds Digital

Muster Kosten- und Finanzierungsplan Fonds Digital

Fonds Digital - Die Infotour

Zwischen Februar und März 2019 ging der Fonds Digital auf Tour. An vier Stationen konnten sich Kultureinrichtungen über die Ziele und Förderbedingungen des Fonds Digital informieren und in Impulsvorträgen und beispielhaften Projektpräsentationen mehr zum Thema Digitalisierung erfahren.

25. Februar: Theater Dortmund  Programmflyer Dortmund
6. März: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg  Programmflyer Hamburg
19. März: Staatsgalerie Stuttgart  Programmflyer Stuttgart
26. März: Konzerthaus Berlin Programmflyer Berlin

Kultur-Hackathon Coding da Vinci

Um weniger erfahrenen Institutionen Einblicke in die Möglichkeiten digitaler Technologien zu bieten, soll der Kultur-Hackathon Coding da Vinci bis zu achtmal programmbegleitend und an bundesweit wechselnden Standorten ausgerichtet werden. Der Kultur-Hackathon Coding da Vinci ist ein 2014 von den unten stehenden Gründerinstitutionen ins Leben gerufenes Veranstaltungsformat, das Kultureinrichtungen aller Sparten mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Programmierung, Entwicklung, Design, Kunst und Gaming zusammenbringt und sich dafür einsetzt, das Angebot offener und frei zugänglicher Kulturdaten auszubauen. Coding da Vinci unterstützt die digitale Transformation in Kultureinrichtungen und schafft ein attraktives Angebot für die Netzgemeinschaft, sich mit Kultur(daten) schöpferisch auseinanderzusetzen. Die Kulturstiftung des Bundes fördert bis zu acht Ausgaben des Kultur-Hackathons und kooperiert hierfür mit den Gründerinstitutionen von Coding da Vinci, dem Wikimedia Deutschland e.V., der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Open Knowledge Foundation und dem Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS). Für dieses Modul stehen in den Jahren 2019 bis 2022 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Geförderte Kultur-Hackathons:

Coding da Vinci Süd 2019 
Coding da Vinci Westfalen-Ruhrgebiet (Kick-off 12./13.10.2019 in Dortmund, Preisverleihung am 6.12.2019 in Dortmund).

Institutionen, die an der Ausrichtung eines Kultur-Hackathons interessiert sind, können sich an das Coding da Vinci-Team unter codingdavinci@zib.de wenden.

Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert als gemeinsames Projekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, des Forschungs- und Kompetenzzentrums Digitalisierung Berlin (digiS), der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland.

Akademie für Theater und Digitalität

Als drittes Vorhaben im Programm Kultur Digital werden im Zeitraum 2019 bis 2021 insgesamt 54 Künstlerstipendien für Theaterschaffende an der neu gegründeten Akademie für Theater und Digitalität, einer europaweit einzigartigen Initiative des Theater Dortmund, des Landes NRW und der Stadt Dortmund, gefördert. Mit der Akademie, die in Kooperation mit dem Deutschen Bühnenverein, der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft und der Fachhochschule Dortmund aufgebaut wird, entsteht für die Theater in Deutschland erstmals ein Ort der digitalen künstlerischen Forschung und der Aus- und Weiterbildung des künstlerischen wie auch technischen Personals. Die künstlerischen Forschungsstipendien an der Akademie werden mit 1 Million Euro gefördert.

Die Kulturstiftung des Bundes stellt für das Programm Kultur Digital im Zeitraum 2018 bis 2024 insgesamt 18 Millionen Euro zur Verfügung.

Social Media

  • Termine

    06.12.2019

    Preisverleihung: Kultur-Hackathon "Coding da Vinci Westfalen-Ruhrgebiet"

    Dortmunder U | Kinosaal | Dortmund

Kontakt

Marie-Kristin Meier

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Programm Kultur DigitalKulturstiftung des BundesFranckeplatz 206110 Halle (Saale)
Tel: 49 (0)345 2997 119Fax: 49 (0)345 2997 333E-Mail